Julien Baker liefert ein neues emotionales Album

Julien Baker zählt spätestens seit ihrer Arbeit in der Supergroup boygenius zu den Heldinnen der amerikanischen Indieszene. Ob alleine oder gemeinsam mit Phoebe Bridgers und Lucy Dacus – die Singersongwriterin überzeugt mit ihrer gefühlvollen Stimme und ihren einzigartigen Gitarrenriffs. Mit ihrem neuen Album “Little Oblivions” läutet sie nun eine neue Phase ein. Denn sie wendet den rustikalen, akustischen Klängen den Rücken zu und liefert hier einen satten Band-Sound. Startschuss bildete die Single “Faith Healer”, den sie in ihrer Heimatstadt Memphis aufnahm.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

„I started writing this song 2 years ago and it began as a very literal examination of addiction. For a while, I only had the first verse, which is just a really candid confrontation of the cognitive dissonance a person who struggles with substance abuse can feel the overwhelming evidence that this substance is harming you, and the counterintuitive but very real craving for the relief it provides. When I revisited the song I started thinking about the parallels between the escapism of substance abuse and the other various means of escapism that had occupied a similar, if less easily identifiable, space in my psyche.“

Julien Baker über “Faith Healer”

Den größten Teil der Instrumentierung spielte Julien Baker selbst ein. So beherrscht sie neben der Gitarre auch Klavier. Darüber hinaus fügte sie auch Bass, Drums, Synthesizer, Banjo und Mandoline zu ihrem Repertoir hinzu. Für die Produktion war außerdem Craig Silvey verantwortlich. Er hatte sich vor allem mit seinen Arbeiten für The National, Florence & the Machine, Arcade Fire einen Namen gemacht.

Julien Baker – Hardline

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Baker liefert auch auf “Little Oblivions” wieder hoch persönliche Texte. Immer wieder spricht sie über ihre Depressionen und Sucht. Denn die Musikerin selbst hatte immer wieder Probleme mit Abhängigkeit. Bereits auf ihrem Album “Turn out the Lights” hatte sie sich damit beschäftigt. Damals schien sie allerdings noch viel stärker involviert zu sein. Nun zeigt Julien Baker sich kritisch und auf einem sicheren Weg in die Zukunft zu sein.

„I always told you, you could leave at any time
Until then, I'll split the difference
Between medicine and poison
Take what I can get away with“

Julien Baker – Hardline

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

Folgt unserer “TV Noir Lieblingsstücke”-Playlist. Dort findet Ihr die aktuellen Veröffentlichungen von TV Noir-Künstlern und -Künstlerinnen und weiteren tollen musikalischen Entdeckungen.