Finks „Bloom Innocent“ in gefühlvoller Reinform

Fink

Fink interpretiert sein erfolgreiches Album „Bloom Innocent“ in einer berührenden Akustiversion neu. 

Eigentlich braucht Fink nicht viel mehr als seine Stimme, eine Akustik-Gitarre und ein bisschen Percussion. (Und nun gut: Hier und da etwas Bass und Klavier.) Das jedenfalls beweist er erneut auf „Bloom Innocent – Acoustic“. Dieses vor Kurzem erschienene Album ist eine Neuinterpretation seiner erfolgreichen Platte von 2019. Mit akustischer Sorgfalt erweckt Fink die acht Songs zwischen blühenden Sternenhimmeln und Schaukelstühlen an Regentagen zu neuem Leben: So zart und zurückgezogen manche in ihrer Reinform beim ersten Hören klingen mögen, haben sie doch alle eine neue Haltung bekommen. „That's How I See You Now“ klingt akustisch fast eindringlicher als sein elektronischer Vorgänger. Mit einem hypnotisierenden Regenschauer-Sound verführt Fink seine Zuhörer in „Rocking Chair“ fast sieben Minuten lang. 

Inzwischen feiert der englische Musiker sein 20-jähriges Karrierejubiläum, das von vielen musikalischen Wechseln geprägt war: Vom DJing und elektronischer Musik über RnB bis hin zum akustischen Singer-Songwriter-Gitarrenspiel. Mit „Bloom Innocent – Acoustic“ ist Fink, zumindest musikalisch, wieder einmal an die Anfänge seine Popularität zurückgekehrt: Sein typischer Blues-Sound kombiniert mit Akustik-Gitarre. Schon zu seiner Platte „Perfect Darkness“ von 2011 erschienen im Folgejahr zwei weitere musikalische Interpretationen. Fink wälzt seine eigene Musik immer wieder um, wer weiß, vielleicht erscheint bald das nächste „Bloom Innocent“? 

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