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Tim Neuhaus überrascht mit Cover EP “Echoes, Vol. I”

Ganz neue Töne gibt es von Tim Neuhaus, lauscht man der ersten VÖ seiner aktuellen Coverplatte. Denn dort hat er sich “In Your Honor” von den Foo Fighters vorgeknüpft. Wie ein Song dieser Rocklegenden neu interpretiert klingen kann, zeigt Neuhaus eindrucksvoll mit schrammeligen Akustikgitarren und Synthieeffekten. Die Foo Fighters sind jedoch nicht die einzigen amerikanischen Größen, an denen sich Tim Neuhaus versucht.

Eröffnet wird die EP Mit Bruce Springsteens “Streets of Philadelphia”, die sich nicht hinter dem emotionalen Original zu verstecken braucht.

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Generell ist die Platte eine wundervolle Hommage an die überwiegend amerikanischen Vorbilder. Während Neuhaus schon versucht, den Songs eine eigene Note aufzudrücken, bleibt die Essenz der Stücke doch die gleiche. So katapultiert seine Version von “You Got A Friend in Me”, egal wie anders sie im ersten Moment klingen mag, die Hörer*innen sofort zurück in die bunte, unbeschwerte Welt von Toy Story. Und wenn wir schon zurück in den 90ern sind, warum dann nicht noch eine Weile dort bleiben?

Mit der wundervollen Version von “Colorblind” der Counting Crows zum Beispiel, einem Song, der auch nach 22 Jahren noch nichts von seiner Magie verloren hat, egal, wie oft wir uns dazu schon traurig Eis essend unter unserer Lieblingsdecke verkrochen haben. Ähnlich wie auch bei “Daydream” der Smashing Pumpkins. Während diese Stücke dominiert sind von männlichen Vorbildern ist auch eine weitere Echoes Version geplant, auf welcher sich Neuhaus seinen Lieblingsmusikerinnen widmen wird.

Das Covern spielt auch in der Entstehung von neuen Tim Neuhaus Songs eine große Rolle.

„Nach der anfänglichen Schockstarre während des Lockdowns machte ich mich daran, mich ein paar liegen gebliebenen Vorhaben zu widmen, die sonst im Musik-Alltag wenig Platz gefunden hätten. Eins davon: ein Solokonzert nur mit Cover-Songs! Das Knust in Hamburg hat mir das im Dezember 2020 mit einem Streaming-Konzert möglich gemacht. Ich habe die Songs gespielt, die mich inspiriert haben, selbst Songs zu schreiben – und davon gibt es viele! Immer wenn ich meine eigene Musik schreibe, tut es gut, viel zu covern. Um von anderen zu lernen und seine eigenen Songs im Großen und Ganzen besser einschätzen zu können. Nach diesem Abend entstand die Idee zu diesem langfristigen Cover-Projekt.”

Tim Neuhaus über “Echoes, Vol. 1”

Vielleicht sind im Prozess der “Echoes, Vol. 1” also auch die ein oder anderen eigenen Stücke entstanden. Es gilt, gespannt zu bleiben.

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