Auf ihrem Debüt zeigt sich Luisa Babarro als Sängerin

Beinahe wäre Luisa Babarro nach ihrem Cello-Studium Cellistin in einem klassischen Orchester geworden. Beinahe wäre so einem großen Publikum nicht nur eine fabelhafte Musikern, sondern auch eine begnadete Songschreiberin und Musikerin vorenthalten worden. Doch Philipp Poisel und seinem Projekt Seerosenteich sei Dank, hat diese Geschichte noch einen Twist. Der Singer- und Songwriter entdeckte die junge Cellistin 2012 und arbeitete jahrelang mit ihr zusammen, wodurch Luisa Babarro schließlich auf die Idee kam, selbst Lieder zu schreiben. Die ersten Ergebnisse fanden sich 2017 auf der nach ihr selbst benannten EP wieder: Eine Synthese aus dem klassischen Instrument, modernen Einflüssen, ihrer Stimme und ihrem außerordentlichen Feingefühl für Themen.

Nun führt die Musikerin auf ihrem Debüt „Ich bin eine andere“ diese Rezeptur fort und verfeinert sie. Der instrumentale Klang ist ausgefeilter und ihre Texte einfühlsamer. So schafft sie es, politische Themen wie die Zuwanderung von Geflüchteten sowie die Digitalisierung so zu emotionalisieren wie ihre eigenen Gefühle, ohne dabei dem Kitsch zu verfallen.

Hier gibt es das Album.