Wolfgang Müller

Der wunderbare Wolfgang Müller, für uns DIE Entdeckung der TV Noir-Klassenfahrt 2010, lebt mit seiner Familie in Hamburg, arbeitet und macht Musik.
Ein Spätberufener, der nach 16 Jahren klassischer Gitarrenausbildung einsehen musste, dass ihm der Weg zu Rock und Roll für immer verschlossen bleiben würde. Im Jahr 2007, nach Absolvierung des Popkurses an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater, veröffentlicht Wolfgang Müller mit Anfang 30 seine erste Platte „In der Zwischenzeit“, von Fans und Kritikern geliebt: „Wer so ein Album als Debut herausbringt, hat alles richtig gemacht“ (Jazz Ethik).
Obgleich ohne Singleauskopplung, lief sein Duett mit Regy Clasen „Stück von dir“ und „Leben wie Franzosen Auto fahren“ monatelang auf Bayern 2 und bescherte Wolfgang Müller neben Hamburg im Süden Deutschlands eine große Anhängerschaft.
Im September 2009 erscheint das zweite Album „Gegen den Sinn“. Anders als beim Vorgänger wurden alle Songs von Wolfgang Müller und seiner Band erarbeitet, die sich aus den Aufnahmen für „In der Zwischenzeit“ zusammengefunden hatte. Entstanden ist ein Album, das niemandem gefallen will und es vielleicht gerade deswegen tut. Der Stern rezensierte begeistert: „Solche Texte – klug, versonnen, konzentriert – sind ganz, ganz selten in Deutschland zu hören. Und solche Melodien – schlicht, reduziert, melancholisch – auch. Noch ist der in Hamburg lebende Songwriter Wolfgang Müller ein Geheimtipp. Aber mit seinem poetisch-schönen Album „Gegen den Sinn” darf, soll, muss sich das ändern.“
Bei alledem bleibt Wolfgang Müller, wie man so schön sagt, ein richtiger „Hamburger Jung“.
Auch wenn sich sein wunderschönes Lied „Ahoi“ nicht, wie man denken könnte, an all die fernfahrenden Matrosen seiner Heimatstadt richtet, sondern vielmehr geschrieben wurde, um seinen kleinen Sohn „mundtot zu machen“ (wie Wolfgang sich in Clip charmant ausdrückt.)

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