TV Noir Konzerte

Festival Sommer



 
29.05.

Immergut

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Francesco Wilking & Moritz Krämer
Neustreliz
23.06.

Zirkuszelt im Schanzenpark

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Herrenmagazin & Dear Reader
Hamburg
14.08.

Seebühnenregatta

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Enno Bunger & Me And My Drummer
Mannheim
18.09.

Kultur im Zelt

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Alin Coen & Tex
Braunschweig


Fracesco Wilking & Moritz Krämer

Francesco Wilking & Moritz Krämer

Immergut

29.05.

FRANCESCO WILKING​ hat über zehn Jahre lang Texte und Ideen gesammelt, bis er sie dann endlich sichtete. Der eine oder andere Song wurde mit Feinschliff versehen, die liebsten Musiker zusammengetrommelt und im Mai 2010 wurden dann an drei Tagen in den Berliner Mila Studios zwölf Songs live, inklusive Gesang, aufgenommen. “Die Zukunft liegt im Schlaf” ist ein vielschichtiges, sehr eigenes Album geworden. Das Instrumentarium reicht vom Banjo über ein Harmonium bis zum Baritonsaxophon. Francesco Wilking schafft es, Vaudeville, Blues, Country und Bossa Rhythmen (auf der Caetano-Veloso-Bearbeitung ”Der Minister”) so zu vermengen, dass die ursprünglichen Einflüsse kaum mehr zu erahnen sind und ein eigener Sound entsteht – und damit ein ausgereiftes, erwachsenes, eigenes Album eines fantastischen Songwriters, Sängers und Texters.

MORITZ KRÄMER hält den Kopf ein wenig schief, erzählt von den Tücken der eigenen Beerdigung, singt von einem Typen, der sich hinter den Gitterstäben seines Balkons beim Beobachten der Nachbarn plötzlich wieder in seinem Kinderbettchen wähnt, vom Schwangersein und vom letzten Thunfisch. Es ist nicht Moritz Krämer selbst, der da jammert und liebt, es sind seine Figuren, die er ohne Wertung akribisch beschreibt. “Ich und du”, der Prolog seines Debütalbums, gibt seine Position für die folgenden Lieder vor: der Notizenanfertigende Beobachter auf der Rückbank, der den Hörer mit lichtflackernden Vertigo-Fahrten direkt in sein Album zieht. Auf “Wir können nix dafür” geht es darum, wie sich Menschen zueinander verhalten, wie sie zu ihren Wünschen stehen und insbesondere zu den Dingen, die sie nicht bekommen. Zwölf Lieder, die Grauzonen hörbar machen, verpackt in makellosen, selbst in seinen vielen melancholischen Momenten federnden Songwriter-Pop.

 
 

Herrenmagazin & Dear Reader

Herrenmagazin & Dear Reader

Zirkuszelt im Schanzenpark

23.06.

Wir freuen uns auf die Hamburger Jungs vom HERRENMAGAZIN. Mit ihrem letzten Album “Das Ergebnis wäre Stille” im März 2013 haben sie 10 Lieder präsentiert, die nach vorne gehen. Voller Angriffslust und Lebenswut. Hier darf der Mensch noch selber denken. Die Band um Deniz Jaspersen und Rasmus Engler machen hochmelodischen und euphorisierenden Gitarrenpop, der mit dem dritten Album eine neue Ebene erreicht hat. Der Fokus hat sich geändert: Statt schrammeliger Gitarren in Rabaukenmanier kommt ihre Energie nun eher aus der Ruhe. Herrenmagazin verhandeln auf erhebend kluge, unaufdringliche und poetische Art und Weise den Zustand unserer Welt.

Wenn jemand das TV Noir-Konzert mit Herrenmgazin bereichert, dann ist es wohl die charmante Cherilyn McNeil, besser bekannt als DEAR READER. Im April 2013 veröffentlichte die gebürtige Südafrikanerin ihr drittes Album “Rivonia”, das von der komplexen und kontroversen Geschichte ihrer Heimatstadt erzählt. Selbst sieht sie ihr Album als “Pop-Musical” und betont damit ihre theatralische Seite. Wer bereits das Glück hatte, Dear Reader live zu erleben, wird das mit Sicherheit bestätigen können. Cheri McNeil ist ein Rundumerlebnis, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

 
 

Enno Bunger & Me And My Drummer

Enno Bunger & Me And My Drummer

Seebühnenregatta

14.08.

Bei ENNO BUNGER geht es trotz Ausbildung zum Organisten nicht um klassische Musik im ursprünglichen Sinne – er erzeugt einen Sound, der opulente Klangkonstruktionen zu himmlischen Pop verarbeitet und dabei irgendwo zwischen schwermütiger Melancholie und Hoffnung schwebt. Sanftmütige Klavierballaden treffen auf rauen Indie-Einschlag und tiefgründige Texte. Freigeistig bewegt sich dieses Album in einem popmusikalischen Spektrum, das mal an Arcade Fire, mal an Element Of Crime oder Radiohead erinnert, und dennoch immer nach Enno Bunger klingt. Schriftsteller Oliver Uschmann schrieb: „Obwohl dieses Album ein Thema behandelt, war es selten so richtig, von Gefühlswelten zu sprechen. So abwechslungsreich und einnehmend hat selten jemand das Ende einer Beziehung vertont.“

Im Frühjahr 2012 waren ME AND MY DRUMMER plötzlich da. Mit ihrer Single “You're A Runner” sendeten sie ihr erstes Lebenszeichen in die Welt. Es folgte ihr hoch gelobtes Debüt Album “The Hawk, the Beak, the Prey” und ein intensives Jahr mit europaweit 100 Konzerten. Die Band spielte Club Touren und Festivals unter anderem in London, Paris, Island, dem Baltikum und in Osteuropa. Charlotte Brandi und Matze Pröllochs sind schon immer durch ihre starken Konzerte aufgefallen. Nur zu zweit erschafft diese Band live die ganz große Popmusik, die mit alten Strukturen bricht, strahlt, fesselt und an Herz und Nieren geht. Dabei entstand eine Art Dream Pop, die in dieser Form noch nicht existierte und die Band etablierte sich als feste Größe in der Indiemusik-Szene.

 
 

Alin Coen & Tex

Alin Coen & Tex

Kultur im Zelt

18.09.

ALIN COEN ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Über sechzigtausend Fans sahen sie mit ihrer Band auf ihrer letzten Tour. Das aktuelle Album “We’re Not the Ones We Thought We Were” umfasst zwölf meist englischsprachige Songperlen. Doch egal ob Deutsch oder Englisch, die hervorragenden Texte von Alin Coen sind Gedichte, Geschichten, Briefe. 2010 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album “Wer bist du?”, das inzwischen mehr als 30.000 Mal verkauft wurde. Alin Coen ist in großen und kleinen Hallen aufgetreten und die Reaktionen von Presse und Publikum waren durchweg positiv: „Zum niedersinken schön“ schwärmt die Frankfurter Neue Presse, „Umwerfend“ bringt es die Leipziger Volkszeitung auf den Punkt. „Das ist eine Stimme, in deren poetischer Intensität man sich verlieren kann. Ein ganz und gar hinreißendes Konzert“ (Weser­Kurier).

TEX​, Sänger und Mathematiker, war Karikaturist für die taz und die Hamburger Morgenpost, Buchautor und IT­Manager. Vor allen Dingen ist er ein einflussreicher Songwriter. Seit 2008 moderiert er die von ihm erdachte Web­Musikshow TV Noir, die auch für den Grimmepreis nominiert war. Sein Motto: „Es ist eine Kunst, das zu tun, was man wirklich will. Eine große Kunst aber ist es, das bleiben zu lassen, was man nicht will.“ Im Herbst 2012 erschien sein Hörbuch “Der Prophet”, es folgte eine deutschlandweite Tour, bei der er Musik, Lesung, Projektionen, Handgemachtes und Digitales experimentell vereinte. Im Mai veröffentlicht Tex ein Album in Form eines Songbooks, im April spielt er gemeinsam mit Maxim eine TV Noir Konzerte­Tour mit insgesamt 13 restlos ausverkauften Konzerten in ganz Deutschland.

 
 
TV Noir Konzerte Festival Sommer 2015