Guillermo Morales covert PEER und streut Salz in die Wunden alle Webworker, die nicht mehr zwischen Wohnung, Arbeitsplatz, Arbeit und Freizet unterscheiden können.
“Bring mich nach Hause” heisst das Album, mit dem sich Wir sind Helden nach mehr als 2 Jahren Babypause zurück melden. Ab heute ist es draussen und beinhaltet ausserdem eine Bonus-Unplugged-CD mit allen Songs von “Bring mich nach Hause”, nur eben unplugged. So wie wir sie im Juli bei TV Noir gehört haben. Hier noch ein Song aus dieser Sendung: “Nichts was wir tun könnten”
Judith outet den Song “Alles” als nicht konfessionellen Gospel, erzählt über die Sehnsüchte einer Buddhistin, darüber, wie Revolutionäre zu Philosophen werden und über den Film “Die kommenden Tage”, in dem der Song “Bring mich nach Hause” verwendet wird.
Um die Wende symbolisierte er den Westen: unerschütterliches Selbstbewusstsein, behaarte Brust, fernsehtaugliches Gesicht. David Hasselhoff drang vor 20 Jahren mit diesem Song auf den jungfräulichen gesamtdeutschen Tonträgermarkt. Überraschenderweise sicherte seine Musik noch konsequent bis ins Digitalzeitalter die Arbeitsplätze in der Plattenindustrie – 8 von seinen 12 Alben haben mindestens den “Gold”-Status erreicht, 5 sogar “Platin”. Aber kann sich jemand noch an seine Musik erinnern? Nun, die höchste der kapitalistischen Künste ist, Nachfrage nach etwas zu erzeugen, was keiner braucht. David, du bist ein Star!